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Reise-Tips
In den neusten Blogs findest du auch Informationen zu Hotels und Restaurants, wo wir übernachtet und gegessen haben. Wir machen diese Werbung aus freier und eigener Initiative, wenn wir die Lokalitäten als empfehlenswert empfinden. Wir sind absolut ungebunden und neutral und erhalten keine Entschädigung für die Empfehlungen.

Ausrüstung

Motorrad:
Aktuell BMW RT 1200 schwarz-braun, ein bequemes und doch sportliches Touren-Motorrad mit viel Komfort.

Fotoapparat:
Aktuell Sony ZV-1, eine handliche Vlog-Kamera mit der während der Fahrt einhändig fotografiert und gefilmt werden kann. Die meisten Fotos (Weitwinkeleinstellung) und Filme entstehen während der Fahrt. Mobile iPhone und Samsung Galaxy, Action Cam GoXtreme Black Hawk+.

Pilot und Sozia
Manfred fährt seit über 40 Jahren Motorrad. Er ist der Pilot und zuständig für Motorrad und Routenplanung vor Ort. Annemarie ist in jungen Jahren selber ein paar Jahre Motorrad gefahren. Sie ist die Sozia und zuständig für’s Fotografieren und Filmen während der Fahrt, für die Verständigung in Fremdsprachen und für das Administrative vor Ort. Seit über 25 Jahren teilen wir die Leidenschaft für’s Reisen mit dem Motorrad und vieles mehr.

Manfred hatte bereits in jungen Jahren und mit Motorrädern, die alles andere als geeignet waren für lange Reisen, Motorradreisen u.a. nach Ungarn oder nach Finnland unternommen. Annemarie reist ebenfalls seit jungen Jahren sehr gerne, zuerst in viele Ecken von Europa, später nach Asien und USA.

Unsere Motivation
Neue Länder, Landschaften, Leute, Kulturen kennenlernen und Vorurteile (vor allem unsere eigenen) abbauen. Neugierde und etwas Abenteuerlust und die Lust am Motorradfahren. Wir lassen uns gerne überraschen und sichern uns trotzdem so weit wie nötig ab. Und nein, es ist selten langweilig und der Hintern schmerzt praktisch nie, weil wir seit vielen Jahren mit einem Touren-Motorrad unterwegs sind, das genau für solche Reisen gebaut wurde.

So reisen wir
Jeder hat für seine Habseligkeiten einen Seitenkoffer zur Verfügung. Das Top-Case ist für Allerlei wie Regenschutz, Innenfutter, Notfallapotheke, Schuhe, usw. reserviert. Für eine 1 – 3-wöchige Reise sind wir jeweils vollbepackt. Wenn man schlau packt, passt doch einiges da hinein. Für eine Woche reicht es, wenn man nicht den Anspruch hat, jeden Abend eine andere schicke Garderobe auszuführen. Tagsüber trägt man sowieso Motorradkleider und abends reichen ein paar knitterfreie Kleider, die man mehrmals tragen kann. Wenn wir mehr als eine Woche unterwegs sind, müssen wir schon mal unterwegs T-Shirts und Unterwäsche waschen. 

Wir planen jeweils grob, in welche Richtung wir fahren wollen und entscheiden laufend unterwegs, wie es weitergeht. Wir lassen uns vom Wetter, von Tips von anderen Reisenden oder Einheimischen leiten und schauen einfach auf der Karte, wo es noch spannend aussieht und lassen uns überraschen. Spannende Landschaften sind immer Flussläufe, Seen, Weingebiete, Berge/Pässe. Wir übernachten meistens mitten in einer kleineren oder grösseren Stadt. Das Stadtzentrum findet man immer, die Wegweiser sehen in ganz Europa etwa gleich aus, auch wenn man die Sprache nicht versteht (Zentrum, Centar, Centre, usw. und der Kreis mit dem schwarzen Punkt in der Mitte). Das hat den Vorteil, dass wir das Motorrad abstellen können und dann frei sind, um die Stadt zu Fuss zu entdecken, essen wo wir wollen und ein Bier oder ein (oder mehrere) Glas Wein zu trinken. Wir übernachten immer in Hotels oder Gasthöfen. Wir sind den ganzen Tag auf dem Motorrad unterwegs und dem Wetter ausgesetzt, da wollen wir abends ein Dach über dem Kopf und ein Bett zum Schlafen haben. Zwischen 0 – 4 Sternen ist alles möglich, je nachdem was wir vor Ort antreffen und wo es ein freies Zimmer hat. Zu 95% klappt es bei der ersten Anfrage vor Ort, wir müssen ganz selten ein zweites oder drittes Hotel aufsuchen, bis wir ein freies Zimmer finden. In Osteuropa suchen wir eher ein „gehobenes“ Hotel, weil diese eine abgeschlossene Einstellhalle oder einen bewachten Parkplatz haben. Auf Anfrage darf man auch bei vielen Hotels in ganz Europa das Motorrad irgendwo beim Hotel-Eingang parkieren, wo es der Nachtportier im Auge hat. Je nachdem wie sicher die öffentlichen Parkplätze von den Hotel-Angestellten eingestuft werden.

Ganz selten buchen wir einen halben Tag zum voraus via Booking oder TripAdvisor ein Zimmer. Dies aber nur, wenn wir einen ausgeprägten Touristenort anfahren, wo es evt. schwierig wird, gegen Abend noch ein freies Zimmer zu finden. Da wir nie wissen, wo wir am nächsten Abend landen, wollen wir uns nicht durch eine Zimmerreservation einschränken lassen und die Freiheit haben, tagsüber die Richtung zu ändern oder in einer Stadt zu bleiben oder weiterzufahren, je nachdem ob es uns da gefällt oder nicht.

Wir fahren mit Navigationsgerät und Karte. Um aus einer Stadt wieder rauszufinden oder in abgelegenen Landstrichen ist das Navi hilfreich. Um den Überblick zu behalten, interessante und besuchenswerte Sehenswürdigkeiten oder Ortschaften (mit * markiert) oder spannende Landschaften zu finden, dient die Karte besser. 

Wir fahren selten Autobahn, nur wenn wir eine grössere Strecke zurücklegen müssen, um vorwärts zu kommen in ein Land, das etwas weiter weg liegt. In der Regel ist der Weg das Ziel. Um einen Eindruck von Land und Leuten zu erhalten, lohnt es sich, zwischendurch eine Teilstrecke auf Nebenstrassen und durch Dörfer zu fahren und auch mal Rast in einem einfachen Restaurant zu machen. Sehr oft fahren wir grössere und kleinere Landstrassen. Nur so erhält man einen groben Einblick in die Architektur der Häuser, die Kleider der Leute, Besonderheiten von Landstrichen oder ob das Land oder die Gegend eher arm oder reich ist. Im Fazit der einzelnen Reisen haben wir jeweils Infos zur Währung, Autobahn-Gebühren oder Einreiseformalitäten vermerkt. Es lohnt sich, sich vorher im Internet zu informieren. Es werden immer mehr Länder Mitglied der EU und der technologische Fortschritt macht sich auch bei den Autobahnen bemerkbar. Unsere Infos sind evt. in der Zwischenzeit überholt.

In der Regel sind wir pro Tag zwischen 5 – 8 Stunden unterwegs inkl. 1 – 2 kurze Zwischenstopps, um etwas zu Trinken und einen Snack zu essen oder ein etwas längerer Stopp, um eine Sehenswürdigkeit zu besichtigen. Bei den letzten Reisen haben wir uns etwas mehr Zeit genommen, sind kürzere Strecken gefahren, um bereits im Verlaufe des Nachmittags anzukommen. So bleibt etwas mehr Zeit für die Erholung und Besichtigung des Ortes.

Normalerweise stecken wir den Pass, Euros, Kreditkarte und unsere Mobile-Geräte (unsere Informationsquelle für fast alles) in den Sack und der Rest ergibt sich unterwegs. Bei den letzten Reisen nach Osteuropa haben wir uns vorher etwas vorbereitet: Infos eingeholt über Einreisebestimmungen, Währung, Tankstellennetz, Do’s und Dont’s, Gepflogenheiten und Sicherheit und die 10 wichtigsten Sehenswürdigkeiten gegoogelt. Grundsätzlich haben wir uns überall immer sehr sicher gefühlt, das Reisen war einfacher als zuerst gedacht, Tankstellen gibt es – ausser in ländlichen und abgelegenen Gegenden – überall genug und die Leute sind überall freundlich und hilfsbereit. Für die Sicherheit gelten überall die gleichen Regeln: Aufpassen auf die Wertsachen und das Motorrad.

Unsere Grundsätze

Wir sind neugierig, wir wollen Neues kennenlernen, wir akzeptieren Land, Leute und Traditionen wie sie sind, wir essen und trinken einheimische Spezialitäten, wir erwarten nie, dass es gleich ist wie zuhause, wir begegnen den Leuten offen, freundlich und interessiert. Und wir mussten schon so manches Vorurteil, das wir von der Schweiz mit auf Reisen genommen hatten, unterwegs über Bord werfen, weil es von positiven (und ganz selten von negativen) Begegnungen und Erlebnissen korrigiert wurde.

Manfred und Annemarie auf dem Mont Ventoux, F-Provence
Unser Gepäck: Tank-Tasche, Topcase-Tasche und je eine Tasche für die Seitenkoffern
BMW RT 1200
BMW RT 1200

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